Zum Inhalt der Seite

Ermittlungen wegen Elbphilharmonie

Hamburg. Der Kostenanstieg beim Bau der Hamburger Elbphilharmonie wird zum Fall für die Staatsanwaltschaft der Hansestadt. Wie eine Sprecherin der Behörde am Mittwoch mitteilte, wurden bereits Ende April Vorermittlungen eingeleitet. Geprüft werde, ob sich aus dem Abschlußbericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Konzerthausbau Anhaltspunkte für Straftaten ergeben, die noch nicht verjährt und somit verfolgbar seien.

Nach bisherigem Stand haben sich die Kosten von ursprünglich genannten 77 Millionen auf 789 Millionen Euro mehr als verzehnfacht. Die Eröffnung des Prestigebaus am Hafen wurde von 2010 auf 2017 verschoben. Schuld daran seien eine unfertige Planung, mangelnde Kontrolle von seiten der Politik – darunter der ehemalige Bürgermeister Ole von Beust (CDU) – und Chaos auf der Baustelle.(dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 09.05.2014, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!