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02.05.2014
- → Feminismus
Müttersterblichkeit deutlich gesunken
Wien/New York. Die Geburtenrate sinkt, nicht nur in Europa. 2,5 Kinder bringt eine Frau heute durchschnittlich auf die Welt, 1994 waren es noch drei. Dies berichtete am Montag das österreichische Onlineportal diestandard.at unter Berufung auf eine neue Studie des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA).
Vor 20 Jahren hatte in Kairo die Weltbevölkerungskonferenz (ICPD, International Conference on Population and Development) stattgefunden, auf der Ziele u.a. zur Verbesserung der reproduktiven Gesundheit und zur Senkung der Müttersterblichkeit beschlossen wurden. Den aktuellen Daten zufolge ist letztere seit 1994 weltweit um 47 Prozent gesunken. Auch werden nur noch halb so viele Teenagerschwangerschaften registriert wie vor 20 Jahren. Trotzdem bringen immer noch jeden Tag 20000 Minderjährige ein Kind zur Welt, das sind 7,3 Millionen jährlich. Die meisten von ihnen leben in afrikanischen Ländern wie Niger, Tschad, Mali, Guinea oder Mozambique. Jedes Jahr sterben 70000 unter 18jährige Mädchen an Komplikationen infolge von Schwangerschaft oder Geburt.
Der Zugang zu Verhütungsmitteln hat sich laut Studie weltweit verbessert, 222 Millionen Frauen haben ihn aber noch immer nicht.
(jW)
Vor 20 Jahren hatte in Kairo die Weltbevölkerungskonferenz (ICPD, International Conference on Population and Development) stattgefunden, auf der Ziele u.a. zur Verbesserung der reproduktiven Gesundheit und zur Senkung der Müttersterblichkeit beschlossen wurden. Den aktuellen Daten zufolge ist letztere seit 1994 weltweit um 47 Prozent gesunken. Auch werden nur noch halb so viele Teenagerschwangerschaften registriert wie vor 20 Jahren. Trotzdem bringen immer noch jeden Tag 20000 Minderjährige ein Kind zur Welt, das sind 7,3 Millionen jährlich. Die meisten von ihnen leben in afrikanischen Ländern wie Niger, Tschad, Mali, Guinea oder Mozambique. Jedes Jahr sterben 70000 unter 18jährige Mädchen an Komplikationen infolge von Schwangerschaft oder Geburt.
Der Zugang zu Verhütungsmitteln hat sich laut Studie weltweit verbessert, 222 Millionen Frauen haben ihn aber noch immer nicht.
(jW)
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