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Mehr Geld für Investmentbanker

Frankfurt/Düsseldorf. Die Deutsche Bank hat laut einem Vorabbericht der am Montag erscheinenden Wirtschaftswoche die Festgehälter für ihre Investmentbanker angehoben. Damit wolle das Unternehmen verhindern, daß seine »Spitzenleute« wegen einer neuen Regulierung weniger verdienen, schreibt das Blatt. Variable Boni dürften künftig nur noch so hoch wie das Festgehalt ausfallen, mit Genehmigung der Hauptversammlung könnten sie auf bis das Doppelte steigen. Von den Gehaltserhöhungen soll laut dem Magazin »eine dreistellige Zahl« von Angestellten profitieren. Das größte deutsche Geldhaus kommentierte den Bericht bisher nicht. Andererseits hatte die Bank erst kürzlich auf einen schwachen Jahresauftakt im Investmentbanking hingewiesen. Nach Handelsblatt-Informationen plant sie, in dem Bereich weitere rund 500 Stellen zu streichen. In der EU gibt es seit längerem Vorschläge, die Aktivitäten großer Banken in die klassische Kunden- und in die Investmentsparte aufzuspalten. Bei der Entwicklung eines solchen Trennbankensystems kommt Europa aus Sicht von Kritikern aber viel zu langsam voran. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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