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IG Metall redet mit Outokumpu-Leitung

Krefeld/Bochum. Die Verhandlungen zwischen IG Metall und Firmenleitung über die Zukunft des Bochumer Outokumpu-Edelstahlwerks sind am Sonntag mittag in Krefeld fortgesetzt worden. Die Gewerkschaft fordert den Erhalt des Werks mit 450 Beschäftigten. An den Unterredungen nehme auch Outokumpu-Vorstandschef Mika Seitovirtam teil, sagte ein IG-Metall-Sprecher. Vor Beginn der Gespräche hatten nach seinen Angaben rund 200 Gewerkschafter für den Erhalt des Standorts demonstriert. Der finnische Edelstahlhersteller hatte angekündigt, das ehemals zu ThyssenKrupp gehörende Bochumer Werk im kommenden Jahr schließen zu wollen. Die IG Metall legte dagegen ein eigenes Konzept zum Erhalt des Betriebs vor und besteht auf einer »ergebnisoffenen Prüfung«. (dpa/JW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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