Zum Inhalt der Seite

Reichlich Lärm um Spanien-Deflation

Madrid. Spanien ist überraschend in die Deflation geraten und schon erhebt sich großer Lärm wegen der vermeintlichen Gefahren: Im März sanken dort die Verbraucherpreise erstmals seit Oktober 2009 auf Jahressicht. Die Teuerungsrate fiel auf minus 0,2 Prozent von plus 0,1 Prozent im Vormonat, wie aus einer ersten Schätzung der nationalen Statistikbehörde vom Freitag hervorgeht.

Da der Preisverfall zwar die Verbraucher begünstigt, der Wirtschaft aber die Profite verdirbt, wird in den Medien Deflation gern als eine der Topgefahren für die Wirtschaft interpretiert. Zahlreiche Ökonomen sind anderer Ansicht.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!