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Politiker verlieren an Einfluß im ZDF

Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht hat den Einfluß von Parteien auf das ZDF gestutzt. Im Verwaltungs- und Fernsehrat des Senders muß der Anteil von Politikern und »staatsnahen Personen« von derzeit 44 Prozent auf ein Drittel reduziert werden, wie das Gericht in einem am Dienstag verkündeten Urteil entschied. Außerdem sollen die gesellschaftlichen Gruppen ihre Vertreter ohne Einfluß der Politik entsenden – und nicht wie bisher durch Berufung durch Ministerpräsidenten. Rheinland-Pfalz und Hamburg hatten geklagt, nachdem 2009 eine CDU-Mehrheit im Verwaltungsrat unter dem damaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch den Vertrag von Chefredakteur Nikolaus Brender nicht verlängert hatte. Brender hatte der Union vorher vorgeworfen, das Gremium dominieren zu wollen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2014, Seite 1, Inland

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