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Anschläge und Entführung in Libyen

Tripolis. Terroristen und Kriminelle können sich im libyschen Machtvakuum bestens entfalten. Die Regierung bat die internationale Gemeinschaft am Mittwoch abend um Hilfe. Besonders gefährlich sei die Lage in Derna, Bengasi und Sirte. Am Donnerstag explodierte in der östlichen Stadt Derna ein Sprengsatz unter dem Auto eines Zivilisten, der das Attentat jedoch nach Angaben der Nachrichtenwebsite Al-Wasat unbeschadet überlebte. In der Stadt Bengasi starb ein Soldat bei einem Feuerangriff auf eine Patrouille. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Lana berichtete, wurde ein zweiter Soldat verletzt. Die Angreifer konnten entkommen. Die fehlende staatliche Kontrolle nach dem Sturz von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi 2011 hat dazu geführt, daß der Osten Libyens inzwischen zu einer wichtigen Operationsbasis für islamistische Terroristen geworden ist.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2014, Seite 6, Ausland

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