Zum Inhalt der Seite

Außereuropäisch

Die Jury der Literaturbestenliste »Weltempfänger« für Belletristik aus Afrika, Asien und Lateinamerika empfiehlt im Frühjahr die folgenden Titel. Auf Platz 1 findet sich der Roman »Mohandas« (Draupadi Verlag, Heidelberg) des indischen Autors Uday Prakash. Auf dem zweiten Platz würdigt die neunköpfige Jury den Lyrikband »Kom/Positionen & Darunter« (Edition Delta, Stuttgart) des in diesem Jahr verstorbenen argentinischen Dichters Juan Gelman. Auf Platz 3 läßt Gary Victor aus Haiti in seinem Roman »Schweinezeiten« einen aufrechten und sympathischen Kommissar im korrupten Sumpf ermitteln (litradukt. Trier). Auf Platz 4 beeindruckt das Romandebüt der jungen Israelin Shani Boianjiu mit »Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst« (Kiepenheuer & Witsch, Köln). Haruki Murakamis Roman »Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki« (Dumont, Köln) folgt auf Platz 5. U.R. Ananthamurthy nimmt mit dem Roman »Samskara« (Lotos Werkstatt, Berlin), einer Satire auf das indische Kastenwesen, den Platz 6 ein. Platz 7 belegt Assaf Gavrons mit dem Roman »Auf fremdem Land« (Luchterhand, München) über eine illegale Siedlung in Israel. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2014, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!