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Therapielücken bei schwerer Depression

Gütersloh. Drei von vier Patienten in Deutschland, die an einer schweren Depression erkrankt sind, erhalten keine angemessene Therapie. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die die Bertelsmann-Stiftung am Mittwoch veröffentlichte. Die angemessene Behandlung bestehe laut den Autoren der Studie aus einer Kombination von Psychotherapie und Antidepressiva. Viele Schwerkranke bekämen nur Medikamente. 18 Prozent der Erkrankten werden gar nicht therapiert. Für die Studie wurden anonymisierte Daten von rund sechs Millionen Versicherten ausgewertet. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2014, Seite 4, Inland

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