Zum Inhalt der Seite

Therapielücken bei schwerer Depression

Gütersloh. Drei von vier Patienten in Deutschland, die an einer schweren Depression erkrankt sind, erhalten keine angemessene Therapie. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die die Bertelsmann-Stiftung am Mittwoch veröffentlichte. Die angemessene Behandlung bestehe laut den Autoren der Studie aus einer Kombination von Psychotherapie und Antidepressiva. Viele Schwerkranke bekämen nur Medikamente. 18 Prozent der Erkrankten werden gar nicht therapiert. Für die Studie wurden anonymisierte Daten von rund sechs Millionen Versicherten ausgewertet. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2014, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!