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Fleischbranche: Weg frei für Mindestlohn

Berlin. Das Ende des Lohndumpings in deutschen Schlachthöfen ist absehbar. Voraussichtlich ab kommendem Herbst wird keiner der etwa 100000 Beschäftigten in der Fleischwirtschaft weniger als 7,75 Euro in der Stunde bekommen dürfen. Den Weg dazu machte am Mittwoch das Bundeskabinett frei: Es billigte die Novellierung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. Wenn die Gesetzgebung wie geplant bis Juli abgeschlossen ist, könnte der geschlossene Mindestlohntarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt werden. Die künftig für die gesamte Branche gültige Lohnuntergrenze wird bis zum 1. Dezember 2016 in drei Schritten auf 8,75 Euro angehoben. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2014, Seite 4, Inland

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