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17.02.2014
- → Feuilleton
Ausgezeichnet
Der Film »Recycling Medea« des griechischen Regisseurs Asteris Kutulas wurde am 10. Februar mit dem »Cinema for Peace Award for the Most Valuable Documentary of the Year 2014« geehrt. Die Internationale Jury der Cinema for Peace Foundation vergibt diesen Preis für Filme, die besondere Aufmerksamkeit verdienen, da sie sich gesellschaftlich und politisch relevanter Themen annehmen.
Recycling Medea ist ein Filmgedicht, das die antike Tragödie »Medea« zur Metapher für die aktuelle Situation Griechenlands werden läßt. Das Werk basiert auf der »Medea«-Opernmusik des Komponisten Mikis Theodorakis sowie auf einer Ballett-Choreographie von Renato Zanella mit der Primaballerina Maria Kousouni. Asteris Kutulas zeigt eine überraschende Verbindung zwischen der Choreographie der Theaterbühne und der Choreographie der Straße während der Schlachten, die sich Polizei und protestierende Jugendliche am Athener Syntagmaplatz liefern. (jW)
Recycling Medea ist ein Filmgedicht, das die antike Tragödie »Medea« zur Metapher für die aktuelle Situation Griechenlands werden läßt. Das Werk basiert auf der »Medea«-Opernmusik des Komponisten Mikis Theodorakis sowie auf einer Ballett-Choreographie von Renato Zanella mit der Primaballerina Maria Kousouni. Asteris Kutulas zeigt eine überraschende Verbindung zwischen der Choreographie der Theaterbühne und der Choreographie der Straße während der Schlachten, die sich Polizei und protestierende Jugendliche am Athener Syntagmaplatz liefern. (jW)
Nächste Filmvorstellungen: 23.2.14, Köln (Filmforum), 19.3.2013, Esch/Luxemburg (Theatre de la Ville)
Infos unter: www.recycling-medea.com
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