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Vermehrt Frührente wegen Depressionen

Berlin. Beschäftigte in Deutschland gehen immer häufiger wegen psychischer Erkrankungen in Frührente. Die Zahl der Betroffenen stieg innerhalb von zehn Jahren um rund 25000 auf 75000 im Jahr 2012, wie die Psychotherapeutenkammer am Dienstag in Berlin mitteilte. Im Durchschnitt sind die Menschen dann erst 49 Jahre alt. Fast jede zweite neue Frührente sei psychisch verursacht. Als Grund wurde genannt, daß es seit 2001 vermehrt Depressionen (plus 96 Prozent) sowie Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (plus 74 Prozent) gebe. Mit der Frührente steige das Armutsrisiko. Die Erwerbsminderungsrenten seien seit 2000 stark gefallen – auf zuletzt durchschnittlich rund 600 Euro pro Monat. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2014, Seite 5, Inland

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