-
27.01.2014
- → Inland
Sachsen: Aufmärsche gegen Flüchtlinge
Schneeberg/Borna/Chemnitz. In Sachsen marschierten am Sonnabend erneut Rechte gegen Flüchtlingsheime auf (jW berichtete am 23.1.). In Schneeberg zogen etwa 250 Rassisten mit Fackeln durch die Straßen. In Borna und Chemnitz schlossen sich je 150 Personen den Aufmärschen an. Drahtzieher waren in allen Fällen Neonazis, die unter dem Deckmantel bürgerlicher Initiativen agieren. In Chemnitz beteiligten sich dem Bündnis »Chemnitz nazifrei« zufolge etwa 350 Menschen an Gegenaktionen. In Borna hatte der Verein »Bon Courage« eine Mahnwache initiiert. Das Bündnis »Schneeberg für Menschlichkeit« hatte sich gegen Proteste entschieden; etwa 15 bis 20 Antifaschisten versuchten dort vergeblich, den Aufmarsch aufzuhalten. (sbo)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland