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Philips steigt ganz aus TV-Geschäft aus

München. Der niederländische Elektrokonzern Philips zieht sich völlig aus dem Geschäft mit Unterhaltungselektronik zurück. Die Holländer geben ihren Anteil von 30 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen mit der chinesischen TP Vision (TPV) an ihren Partner ab, wie die Firmen am Montag mitteilten. Die Mehrheit an seiner TV-Sparte hatte Philips bereits vor drei Jahren an die Asiaten verkauft. TPV ist einer der größten Auftragsfertiger der Welt für Fernsehgeräte. Die Chinesen dürfen die Marke »Philips« weiter verwenden. Dafür gehen 2,2 Prozent der TV-Verkaufserlöse an die Niederländer.

Philips hatte lange im Konkurrenzkampf mit den koreanischen Rivalen Samsung und LG den kürzeren gezogen, die weltweit fast die Hälfte des Marktes für Flachbildfernseher beherrschen. Ende 2011 übertrug der Konzern die Mehrheit an der verlustträchtigen TV-Sparte an TPV.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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