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Ausnahmezustand im Süden Libyens

Tripolis. Nach tagelangen Kämpfen verfeindeter Stämme im Süden Libyens hat das Parlament den Ausnahmezustand für die Region ausgerufen. Ministerpräsident Ali Seidan sagte am Wochenende im Fernsehen, der Nationalkongreß habe die Entscheidung bei einer Sondersitzung zur Situation in Sebha getroffen. Dort war die Gewalt am Samstag nach mehreren Tagen relativer Ruhe wieder aufgeflammt, als eine bewaffnete Gruppe einen Armeestützpunkt übernahm. Örtlichen Angaben zufolge handelt es sich um Anhänger des gestürzten Staatschefs Muammar Al-Ghaddafi.

Im Osten des Landes wurden indes zwei Italiener entführt. Wie die Nachrichtenagentur LANA unter Berufung auf ihren Fahrer berichtete, wurden sie am Freitag zwischen Derna und Tobruk von vermummten Männern zum Halten gezwungen. Zunächst bekannte sich niemand zu der Entführung. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.01.2014, Seite 6, Ausland

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