-
14.01.2014
- → Kapital & Arbeit
Punktsieg für Großbanken
Basel. Beim Versuch, strengere Regeln für Kreditinstitute einzuführen, haben die Bankenlobbyisten einen wichtigen Erfolg erzielt. Die Aufseher ruderten bei der geplanten Verschuldungsquote (»Leverage Ratio«) zurück. So sollen Europas Kreditinstitute Papiere zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken (Derivate) wie etwa Aktienoptionen mit deutlich weniger Eigenkapital absichern müssen als bislang geplant. Das teilte der Baseler Ausschuß für Bankenaufsicht am Sonntag abend mit. Hauptprofiteure sind große Institute wie die britische Barclays oder die Deutsche Bank. Da die Deutsche Bank viele Derivate in der Bilanz hat, fällt bei ihr der Unterschied zwischen den bisherigen Plänen und den neuen Vorschlägen besonders groß aus. Die Papiere des deutschen Branchenprimus legten knapp vier Prozent zu und waren so teuer wie seit fast einem Jahr nicht mehr. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit