-
11.01.2014
- → Ausland
ZAR-Präsident Djotodia abgetreten
N’Djamena. Der Übergangspräsident der von Kämpfen muslimischer und christlicher Milizen erschütterten Zentralafrikanischen Republik, Michel Djotodia, hat sein Amt aufgegeben. Gespräche über eine neue Führung würden zu einem späteren Zeitpunkt geführt, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung nach einem regionalen Gipfeltreffen im benachbarten Tschad. Djotodia hatte als Chef der muslimischen Seleka-Rebellen im März die Macht übernommen. Wegen der Kämpfe sind fast eine Million Menschen auf der Flucht. In der Hauptstadt Bangui hatten am Freitag zuvor Tausende Menschen gegen die Rückkehr Djotodias demonstriert.(Reuters/AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland