-
11.01.2014
- → Inland
Mehr Flüchtlinge suchen Schutz
Berlin. Im vergangenen Jahr haben so viele Menschen Asyl in Deutschland gesucht wie seit 14 Jahren nicht mehr. Das teilte das Bundesinnenministerium am Freitag in Berlin mit. Demnach wurden 2013 insgesamt 127023 Asylanträge gestellt, was einem Plus von rund 64 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In die Statistik fließen sowohl Erstanträge als auch Folgeanträge ein. Als Asylberechtigte anerkannt wurden bis Dezember 10915 Bewerber (13,5 Prozent). Weitere 9213 (11,4 Prozent) durften aufgrund eines Abschiebestopps vorerst in Deutschland bleiben. Knapp 63 Prozent von ihnen kamen aus Syrien, weitere größere Gruppen aus Afghanistan und aus dem Irak. Mit Blick auf anhaltende Kriege und Bürgerkriege in etlichen Weltregionen geht die Organisation Pro Asyl für die nächsten Jahre von ähnlich hohen Flüchtlingszahlen aus. Deshalb fordert sie, das Personal zur Bearbeitung der Anträge aufzustocken. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland