-
09.01.2014
- → Feuilleton
Korschunow gestorben
Die Schriftstellerin Irina Korschunow ist tot. Sie starb bereits am 31. Dezember 2013, an ihrem 88. Geburtstag, in München, wie der Hoffmann und Campe Verlag und der Deutsche Taschenbuch Verlag (dtv) am Dienstag mitteilten. Die 1925 als Tochter einer deutschen Mutter und eines russischen Vaters in Stendal geborene Autorin begeisterte mit Kinderbüchern wie »Der Findefuchs«, »Kleiner Pelz« und den Bänden über »Die Wawuschels« unzählige Leser. 1983 veröffentlichte sie mit der Familienchronik »Glück hat seinen Preis« ihren ersten Roman für Erwachsene. Es folgten Titel wie »Der Eulenruf«, »Malenka« und »Fallschirmseide«. Ihre Bücher wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Einige Jahre war Korschunow Mitglied im Präsidium der Schriftstellervereinigung PEN. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton