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Das Ende der Bleizeit

Berlin. Seit Sonntag gilt ein strengerer Grenzwert für Blei im Trinkwasser. Ein Liter Wasser darf nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums künftig nicht mehr als 0,01 Milligramm Blei enthalten. Da die Werte in Bleirohren älterer Gebäude in der Regel höher sind, müssen diese ausgetauscht werden. Wasserversorger oder Vermieter, die Bleirohre zum Stichtag nicht vollständig ausgewechselt haben, müssen die Bewohner schriftlich darüber informieren. Diese Regel ziele auf kleine noch vorhandene Reste von Bleirohren, hieß es. Vom Austausch bleihaltiger Rohre sind möglicherweise ältere Häuser betroffen, die vor 1970 gebaut wurden. Danach wurden keine Bleileitungen mehr verbaut.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2013, Seite 4, Inland

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