Zum Inhalt der Seite

Libyen: Islamisten sprengen Mausoleum

Tripolis. Unbekannte haben in Libyen ein osmanisches Mausoleum aus dem 16. Jahrhundert gesprengt. Die Grabstätte des Statthalters Murat Agha sei vollständig zerstört worden, berichtete ein Vertreter der Stadtverwaltung des Bezirks Tadschura im Osten der Hauptstadt Tripolis. In den zwei Jahren seit dem NATO-Krieg gegen die Regierung von Muammar Al-Ghaddafi haben islamistische Fanatiker bereits mehrfach Heiligtümer und historische Bauwerke zerstört. Anhänger einer puritanischen Auslegung des sunnitischen Islam sind der Auffassung, es sei gegen die Prinzipien des Islam, Gräber zu besuchen.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2013, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!