Zum Inhalt der Seite

Polizeigewalt bei Protest in Honduras

Tegucigalpa. Nach der Präsidentschaftswahl haben in Honduras am Dienstag (Ortszeit) mehrere hundert Studenten gegen den konservativen Kandidaten Juan Orlando Hernández protestiert. Die Anhänger der linken Präsidentschaftsanwärterin Xiomara Castro werfen ihm Wahlbetrug vor. Die Polizei ging in der Hauptstadt Tegucigalpa mit Schlagstöcken und Tränengas gewaltsam gegen die Demonstranten vor. Zuvor hatte die Wahlkommission erklärt, Hernández liege bei der Auszählung der Stimmen »uneinholbar« vorn. Wie der Fernsehsender TeleSur berichtete, will Castro sich am Freitag über die Endergebnisse äußern. Ebenso wie der Kandidat der Antikorruptionspartei PAC, Salvador Nasralla, zweifelt sie die Zwischenergebnisse der Wahlkommission an. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!