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Israelische Sicherheitskräfte töten drei Palästinenser im Westjordanland

Hebron. In einem Trauermarsch haben Palästinenser am Mittwoch in Yatta im Westjordanland die beiden am Vortag getöteten Männer Moussa Makhamra und Khalid Al-Najjar zu Grabe getragen. Israelische Sicherheitskräfte hatten die beiden ebenso wie einen dritten, nicht identifizierten Mann am Dienstag im nahegelegenen Hebron erschossen. Der Inlandsgeheimdienst Schin Bet behauptete, sie seien Mitglieder einer radikal-islamischen Gruppe mit Verbindungen zu Al-Qaida gewesen. Als die drei sich ihrer Festnahme widersetzt und das Feuer eröffnet hätten, seien sie getötet worden, hieß es weiter. Der Geheimdienst hätte zuvor von Gefangenen erfahren, daß die Gruppe Anschläge vorbereitet habe. Den unbestätigten Angaben zufolge seien bei den drei Männern Waffen und Sprengstoff gefunden worden. Die palästinensische Regierung bestritt, daß die Getöteten Verbindungen zu Al-Qaida gehabt hätten. Israel habe es statt dessen ganz bewußt darauf angelegt, Palästinenser zu töten. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2013, Seite 6, Ausland

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