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Portugal macht Post zu Aktien

Lissabon. Im Euro-Krisenland Portugal hat die Privatisierung des Postunternehmens CTT begonnen. Am Dienstag habe die bis zum 2. Dezember laufende Zeichnungsfrist begonnen, teilte die nationale Finanzaufsichtsbehörde CMVM in Lissabon mit. Ab dem 5. Dezember sollten die CTT-Aktien an der Börse gehandelt werden.

Portugal will sich von 70 Prozent des Aktienkapitals trennen, 30 behält der Staat. Fünf Prozent gehen an die Beschäftigten – diese hatten sich zuvor heftig gegen die Pläne gewehrt. Mit dem Privatisierungsprogramm will Portugal die Auflagen der Geldgeber (EU, IWF, EZB) erfüllen, die das Land 2011 mit Hilfskrediten vor dem Bankrott retteten. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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