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Ermittlungen gegen Autolobbyisten

Berlin. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den früheren Staatsminister im Kanzleramt, Eckart von Klaeden. Im Zusammenhang mit dessen Wechsel als Cheflobbyist zum Autokonzern Daimler prüfe die Justiz den Anfangsverdacht der Vorteilsnahme, sagte eine Sprecherin am Sonntag in Berlin. Er wies diesen Verdacht umgehend zurück. Von Klaeden zeigte sich gegenüber dem Handelsblatt (Montagausgabe) zuversichtlich, daß die gegen mich anonym erhobenen Vorwürfe umfassend ausgeräumt werden können«. Er arbeite »in vollem Umfang« mit der Staatsanwaltschaft zusammen, sagte er der Zeitung. Von Klaeden hatte im Mai bekanntgegeben, das Kanzleramt zu verlassen und zu Daimler wechseln zu wollen. Die Opposition hatte damals kritisiert, es bestehe die Gefahr, daß der künftige Autolobbyist im Sinne der Industrie Entscheidungen beeinflussen könnte.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2013, Seite 1, Inland

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