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Flüchtlinge in der Sahara verdurstet

Bamako. 87 Migranten, die auf dem Weg nach Europa die Sahara durchqueren wollten, sind tot im Norden Nigers entdeckt worden. Das Fahrzeug, in dem sie saßen, sei nahe der Grenze zu Algerien liegengeblieben, und die Menschen – zumeist Frauen und Kinder – seien anschließend verdurstet, berichteten Rettungskräfte am Donnerstag. Die nigrischen Streitkräfte bestätigten die Zahl der Toten und ergänzten, daß darunter 32 Frauen und 48 Kinder seien. Bereits Ende September hätten die Menschen die 150 Kilometer südlich der Grenze gelegene Stadt Arlit per Lastwagen verlassen.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.11.2013, Seite 6, Ausland

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