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Zalando-Mitarbeiter beklagen Überwachung

Erfurt/Berlin. Beschäftigte des Online-Modehändlers Zalando haben die Arbeitsbedingungen im größten Logistikzentrum des Unternehmens kritisiert. Der Spiegel berichtete am Sonntag vorab, daß Mitarbeiter in dem Erfurter Lager unter Druck gesetzt werden. Falle jemand als zu langsam auf, werde sein Arbeitstempo genau protokolliert, hieß es. Außerdem sei es verboten, sich während der Arbeitszeit zu setzen. Das Berliner Unternehmen wies die Vorwürfe zurück. Es gebe kein Verbot zu sitzen, sagte ein Zalando-Sprecher am Sonntag auf Anfrage. In der Logistikbranche gebe es aber wegen der anfallenden Aufgaben großteils Steharbeitsplätze. Zudem könnten Mitarbeiter ihre Kritik jederzeit in internen Foren oder gegenüber Vertrauenspersonen äußern. TV-Dokumentationen über schlechte Arbeitsbedingungen hatten Zalando in der Vergangenheit bereits mehrfach in die Schlagzeilen gebracht. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2013, Seite 1, Inland

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