-
18.10.2013
- → Inland
NSU-Ermittlungen: Hausdurchsuchung
Chemnitz. Im Rahmen der Ermittlungen zur Mordserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) ist am Mittwoch ein Laden für Video- und Computerspiele in Chemnitz durchsucht worden. Es habe Hinweise auf scharfe Waffen gegeben, für die eine Erlaubnis notwendig sei, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Chemnitz am Donnerstag. Allerdings sollen diese erst nach 2012 »gesichtet« worden sein, als zwei der mutmaßlichen Mitglieder des NSU bereits tot waren. Bei der Durchsuchung seien aber keine verbotenen Waffen gefunden worden, nur eine Softairwaffe und ein Luftdruckgewehr, erklärte die Sprecherin. Die Freie Presse berichtete, daß der Ladeninhaber im Verdacht steht, dem NSU beim Beschaffen von Waffen geholfen zu haben. Der Mann bestreite die Vorwürfe, hieß es.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland