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Mehr neue Kniegelenke in reichen Regionen

Gütersloh. In wohlhabenderen Regionen Deutschlands erhalten deutlich mehr Patienten ein künstliches Kniegelenk als anderswo. So gebe es in Bayern sehr viel häufiger Erstimplantationen als bei Patienten im Nordosten des Landes, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Faktencheck Gesundheit der Bertelsmann Stiftung. Für die aktuelle Untersuchung hatte die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie anonymisierte Daten der AOK ausgewertet. So haben im Jahr 2011 im bayerischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim 214 von 100000 Einwohnern ein künstliches Kniegelenk erhalten. Der Anteil war damit rund dreimal so hoch wie im brandenburgischen Frankfurt (Oder). (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2013, Seite 2, Inland

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