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Hungerstreik führte zu Zusammenbrüchen

Berlin. Am Mittwoch sind erneut im Hunger- und Durststreik befindliche Flüchtlinge ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eigenen Angaben zufolge waren es bis jW-Redaktionsschluß acht. Vor gut einer Woche traten die Flüchtlinge vor dem Brandenburger Tor in den Hungerstreik – seit Montag verweigern sie auch die Aufnahme von Flüssigkeit. Ihr Zustand habe sich am Mittwoch morgen verschlechtert, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Einige seien wegen Kälte und Nässe auch unterkühlt gewesen. Der zuständige Bezirk Mitte gestattet ihnen nicht, auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor Zelte zu errichten. So können sie sich lediglich mit Schirmen und Planen vor Regen schützen. Sie fordern, daß ihre Asylanträge anerkannt werden. Bereits am Dienstag hatten bei sieben Hungerstreikenden die Kräfte nachgelassen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2013, Seite 1, Inland

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