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Prado-Probleme

Das Madrider Prado-Museum ist in die roten Zahlen gerutscht. Es verzeichnete im vorigen Jahr einen Verlust in Höhe von fast 1,1 Millionen Euro. Im Jahr 2011 hatte das Haus noch einen Gewinn von fast 3,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Verluste gehen vor allem darauf zurück, daß die staatlichen Zuschüsse infolge der Sparpolitik der Regierung um 25 Prozent gesenkt worden waren. Die Gelder privater Sponsoren gingen gar um fast 27 Prozent zurück. Demgegenüber konnten die Kosten nur um 0,14 Prozent reduziert werden. Für dieses Jahr erwartet das Museum einen Rückgang der Besucherzahl um 25 Prozent. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2013, Seite 13, Feuilleton

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