-
21.09.2013
- → Ausland
Handgranate in Nordkosovo gezündet
Pristina/Belgrad. Einen Tag nach der Ermordung eines Zöllners der EU-Mission EULEX in Nordkosovo ist dort eine Handgranate gezündet worden. Die Granate sei in der Nähe der örtlichen Telekom in der Stadt Mitrovica detoniert, berichtete der Belgrader TV-Sender B92 am Freitag unter Berufung auf Augenzeugen. Verletzte oder größere Schäden habe es nicht gegeben. Am Vortag hatten Unbekannte bei der serbischen Gemeinde Zvecan zwei EULEX-Fahrzeuge beschossen. Ein 35jähriger Litauer kam dabei ums Leben, wenigstens ein weiterer EULEX-Mann aus Tschechien war verletzt worden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland