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Rußland: Feuer auf Atom-U-Boot

Moskau. Der jüngste Unfall in der russischen Atom-U-Bootflotte ist offenbar doch nicht so glimpflich abgelaufen wie zunächst mitgeteilt. Wie die staatlichen Ermittler am Dienstag mitteilten, wurden 15 Seeleute mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem auf dem atomar angetriebenen U-Boot »Tomsk« bei Reparaturen in einer Werft nahe der Stadt Wladiwostok ein Feuer ausgebrochen war. Die russische Pazifikflotte hatte am Montag zunächst mitgeteilt, es sei niemand verletzt worden. Auch in einem Bericht des Verteidigungsministers Sergej Schoigu an Präsident Wladimir Putin wurden keine Verletzten erwähnt. Ein Putin unterstellter Untersuchungsausschuß berichtete nun aber von 15 verletzten Soldaten, ohne Einzelheiten zu nennen. Schoigu teilte Putin mit, daß die normalerweise an Bord befindlichen Raketen vor den Reparaturarbeiten entfernt worden waren. Radioaktive Strahlung sei nicht freigesetzt worden. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2013, Seite 6, Ausland

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