Zum Inhalt der Seite

SEK bricht in falsche Wohnung ein

Berlin. Am Sonntag abend ist das polizeiliche Spezialeinsatzkommando (SEK) in Berlin-Marien­dorf in eine falsche Wohnung eingebrochen. Das berichtete der Tagesspiegel vom Montag. Die Beamten waren gerufen worden, um in einem Fall häuslicher Gewalt einzugreifen. Doch die Beamten drangen versehentlich in eine andere Wohnung ein und ließen ihren Diensthund auf einen Mieter los. Anschließend konnten sie den von ihnen gesuchten Mann festnehmen und fanden in dessen richtiger Wohnung drei Pistolen. Der gebissene 21jährige wurde von einem SEK-Sanitäter erstversorgt und zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht.

(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2013, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!