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»Terrorhelfer« droht die Ausweisung

Stuttgart. Ein Prozeß um die Ausweisung eines wegen Unterstützung von Al Qaida verurteilten gebürtigen Deutschen hat am Dienstag vor dem Stuttgarter Verwaltungsgericht begonnen. Das Oberlandesgericht Koblenz hatte den in Sindelfingen geborenen Mann 2010 wegen Unterstützung einer ausländischen Terrorgruppe zu sechs Jahren Haft verurteilt. Der heute 35jährige hat laut Urteil zwischen 2004 und 2008 für das Netzwerk Al Qaida Geld besorgt und Rekruten angeworben. 2011 entschied das Stuttgarter Regierungspräsidium, daß der Mann ausgewiesen wird. Er klagte gegen den Beschluß und gab an, er habe sich von Al Qaida abgewendet, es bestehe keine Wiederholungsgefahr.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2013, Seite 5, Inland

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