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EZB: Beschäftigte fordern Transparenz

Frankfurt am Main. Die Mitarbeiter-Gewerkschaft bei der Europäischen Zentralbank (EZB) forderte am vergangenen Freitag eine Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle des geldpolitischen Rats. Bislang bleiben diese Dokumente unter Verschluß, kritisierte die Gewerkschaft IPSO, die nach eigenen Angaben 42 Prozent der aktuell gut 1600 EZB-Mitarbeiter repräsentiert. Die Gewerkschaft hat bei ihrer Forderung in erster Linie Transparenz hinsichtlich der Mitarbeiterbelange im Sinn.

Der EU-Vertrag habe dem Rat die Verantwortung für das Arbeitsrecht der EZB übertragen, so die Mitarbeitervertreter. »Auf dieser Basis entscheiden die Mitglieder des EZB-Rates ohne jede öffentliche Kontrolle über Belange, die die Mitarbeiter der EZB betreffen – hinter verschlossenen Türen.« Die Transparenzoffensive solle »auch währungspolitische Entscheidungen umfassen«.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2013, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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