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Endlagerkommission erst nach der Wahl

Berlin. Die 33köpfige Kommission für die Vorbereitung der bundesweiten Suche nach einem Atommüll-Endlager wird erst nach der Bundestagswahl festgelegt. Das wurde am Montag aus Länder- und Fraktionskreisen bekannt. Ein Grund sei, daß die Vertreter der Fraktionen erst in der Zusammensetzung des neuen Bundestags bestimmt werden sollen. Zudem gäbe es noch Unstimmigkeiten bei der Auswahl der Vertreter aus der Wissenschaft und der Umweltverbände. Unklar ist auch der Vorsitz: Ex-Bundeswirtschaftsminister Werner Müller, der zuletzt für den Posten im Gespräch war, sei nicht mehr vorgesehen. Die Kommission soll bis Ende 2015 Kriterien für die Endlagersuche erarbeiten.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2013, Seite 2, Inland

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