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Schwere Kämpfe um Damaskus

Damaskus. Die syrische Armeeführung hat am Mittwoch Vorwürfe der Aufständischen zurückgewiesen, sie habe in Vororten der Hauptstadt Damaskus chemische Waffen eingesetzt. Oppositionelle Gruppen hatten von zwischen 500 und 1300 Toten gesprochen, Kliniken im Osten von Damaskus meldeten der Nachrichtenagentur Reuters zufolge mindestens 213 Tote. Deutschland, Großbritannien und Frankreich forderten die UN-Inspektoren in Damaskus auf, die Anschuldigungen zu untersuchen. Ein Sprecher des syrischen Oberkommandos erklärte im staatlichen Fernsehen, die »vollkommen haltlosen Vorwürfe« seien Teil des »hoffnungslosen Versuchs der terroristischen Banden«, von ihren schweren Verlusten abzulenken und spiegelten deren »Hysterie, Unordnung und Zusammenbruch« wider. Die staatliche Nachrichtenagentur SANA meldete, »Terroristen in großer Zahl« seien in Damaskus und in der Umgebung der Hauptstadt getötet worden. (Reuters/SANA/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2013, Seite 2, Ausland

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