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Opferhilfe für schärfere Gesetze
München. Nach einer Geiselnahme am Montag im Ingolstädter Rathaus fordert die Deutsche Stalking-Opferhilfe ein härteres Durchgreifen der Justiz. »Bisher haben wir das Problem, daß der Stalking-Paragraph nicht richtig greift«, sagte die Vorsitzende des Vereins, Erika Schindecker, der Süddeutschen Zeitung vom Dienstag. »Die Hürden sind zu hoch. Erst muß etwas ganz Schlimmes passieren, bis ermittelt wird.« Schärfere Gesetze könnten Stalker davon abhalten, ihren Opfern aggressiv nachzustellen, hofft Schindecker. In Deutschland gebe es schätzungsweise zwischen 600000 und 800000 Fälle jährlich. (dpa/jW)
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