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Prozeßauftakt im Organspendeskandal

Göttingen. Ein angeklagter Mediziner hat vor Beginn des Prozesses um den Organspendeskandal am Uniklinikum Göttingen alle Vorwürfe gegen sich bestritten. Am Montag begann der Prozeß gegen ihn am örtlichen Landgericht. Er wies zurück, für Manipulationen bei der Organverteilung verantwortlich zu sein. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Arzt versuchten Totschlag in elf Fällen sowie Körperverletzung mit Todesfolge in drei Fällen vor. Der Transplantationsskandal an deutschen Universitätskliniken hat das Vertrauen der Bürger in die Organspende nachhaltig erschüttert. Die Zahl der Organspenden bricht seither dramatisch ein. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2013, Seite 2, Inland

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