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17.08.2013
- → Ausland
Irans Präsident auf Aussöhnungskurs
Teheran. Knapp zwei Wochen nach der Amtsübernahme hat Irans Präsident Hassan Rohani zwei Schlüsselpositionen in seiner Regierung besetzt. Neuer Außenminister wird der als moderater Technokrat geltende Mohammed Dschawad Sarif. Das Parlament bestätigte den 53jährigen am Donnerstag in Teheran mit großer Mehrheit. Zum neuen Chef des Atomprogramms berief Rohani den ehemaligen Außenminister Ali Akbar Salehi. Der 64jährige gilt als Atomexperte und moderater Diplomat.
Sarif und Salehi werden künftig eine Schlüsselrolle in den Atomgesprächen mit dem Westen spielen. Präsident Rohani hofft dabei auf einen Durchbruch in dem seit mehr als zehn Jahren währenden Streit. Salehi wird erster Ansprechpartner der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA sein. Ein weiteres Ziel Rohanis ist die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit den USA nach 34jähriger Unterbrechung.
Sarif war von 2002 bis 2007 UN-Botschafter in New York und davor zehn Jahre lang Vizeaußenminister. Während seiner Zeit in New York hatte er auch einige inoffizielle Treffen mit US-Diplomaten.
(dpa/jW)
Sarif und Salehi werden künftig eine Schlüsselrolle in den Atomgesprächen mit dem Westen spielen. Präsident Rohani hofft dabei auf einen Durchbruch in dem seit mehr als zehn Jahren währenden Streit. Salehi wird erster Ansprechpartner der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA sein. Ein weiteres Ziel Rohanis ist die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit den USA nach 34jähriger Unterbrechung.
Sarif war von 2002 bis 2007 UN-Botschafter in New York und davor zehn Jahre lang Vizeaußenminister. Während seiner Zeit in New York hatte er auch einige inoffizielle Treffen mit US-Diplomaten.
(dpa/jW)
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