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Air Berlin macht Flugzeuge zu Geld

Frankfurt am Main. Air Berlin hebt wirtschaftlich nicht ab. Auch zu Beginn des Sommergeschäfts erzielt Deutschlands zweitgrößte Airline keinen Profit. »Wir bleiben bei unserem Ausblick, doch werden die Ziele zunehmend herausfordernd«, sagte Konzernchef Wolfgang Prock-Schauer am Donnerstag. Im Juli verzeichnete Air Berlin fünf Prozent weniger Fluggäste.

Nach Expansion und hohen Verlusten hatte Air Berlin auf Bewährtes zurückgegriffen: Jede zehnte der 9000 Stellen wird gestrichen. Im zweiten Quartal lag der operative Verlust (Ebit) bei 8,1 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 29,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich konnte Air Berlin den Verlust auf 38 Millionen Euro eindämmen, nachdem vor Jahresfrist hier noch ein Minus von 99,8 Millionen Euro gestanden hatte.
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Für das aufgezehrte Eigenkapital (Ende Juni minus 116,3 Millionen Euro) sollen u.a. elf Flugzeuge an ein chinesisches Leasingunternehmen verkauft werden. Davon verspricht sich die Fluglinie einen »substantiellen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag«, sagte ein Konzernsprecher. Zudem könnte laut Konzernchef frisches Geld am Kapitalmarkt aufgenommen werden. Bislang wurde Air Berlin großzügig von Etihad über Wasser gehalten. Die Fluglinie aus Abu Dhabi hält seit anderthalb Jahren knapp 30 Prozent an Air Berlin. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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