Zum Inhalt der Seite

Euro-Zone verläßt Rezessionsphase

Luxemburg. Die Staaten der Euro-Zone haben die längste Rezession ihrer Geschichte vorerst überwunden. Im zweiten Quartal dieses Jahres lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Ländern des Währungsraumes um 0,3 Prozent höher als im ersten. Nach einer Schnellschätzung des Statistischen Amtes der EU (Eurostat) vom Mittwoch in Luxemburg ist dies der erste Quartalsanstieg seit dem Herbst 2011.

Entscheidende Impulse kommen von den beiden größten Volkswirtschaften Frankreich und Deutschland. Die krisengeschüttelte französische Wirtschaft verließ die Rezession mit einem überraschenden BIP-Zuwachs von 0,5 Prozent. Die deutsche Wirtschaft gewann nach einem schwachen Winterhalbjahr mit 0,7 Prozent an Schwung. Währen Italien und Spanien noch in der Rezession verharrten, überwand Portugal die Phase kontinuierlicher Schrumpfung des BIP. Das Krisenland überraschte mit dem stärksten Wachstum in der Euro-Zone.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!