-
14.08.2013
- → Ausland
Libyen: Krieg gegen Journalisten
Tripolis. Untergrundkämpfer machen in Libyen Jagd auf Journalisten und Soldaten. Die Nachrichtenagentur Al-Tadhamun berichtete am Dienstag, Unbekannte hätten am Montag in der Stadt Sirte zwei Soldaten aus dem Hinterhalt erschossen. Auch Journalisten müssen um ihr Leben fürchten. Nach Informationen der Zeitung Libya Herald wurde Chadija Al-Amani, die Leiterin des Büros von Libya Al-Ahrar TV in Bengasi, am Montag Ziel eines Anschlags. Sie überlebte unverletzt. Am Freitag war in der selben Stadt ein populärer Fernsehmoderator ermordet worden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland