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Brückenbauer

Der in Berlin lebende marxistische Philosoph Herbert Hörz begeht heute seinen 80. Geburtstag. Er studierte von 1952 bis 1956 Philosophie und Physik in Jena und Berlin und promovierte 1960 an der Humboldt-Universität mit der Arbeit »Zur philosophischen Bedeutung der Heisenbergschen Unbestimmtheitsrelationen«. 1962 habilitierte er sich mit dem Werk »Philosophie und Quantenmechanik«. Seit 1956 war Hörz wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1965 wurde er zum Professor berufen. Nach zahlreichen Ämtern in der Humboldt-Universität leitete er von 1972 bis 1989 den Bereich »Philosophische Fragen der Wissenschaftsentwicklung« an der Akademie der Wissenschaften der DDR, deren Ordentliches Mitglied er 1977 wurde. Er nahm mehrfach Gastprofessuren in verschiedenen Ländern wahr. Von 1998 bis 2006 war er Präsident der Leibniz-Sozietät, deren Ehrenpräsident er seit 2009 ist. 2004 veröffentlichte er Erinnerungen unter dem Titel »Lebenswenden«. Soeben erschien im Berliner Trafo-Verlag von ihm das Buch »Wahrheit, Glaube und Hoffnung – Philosophie als Brücke zwischen Wissenschaft und Weltanschauung«. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2013, Seite 12, Feuilleton

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