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Verband: Zahl der Wohnungslosen steigt

Berlin. In Deutschland leben immer mehr Menschen ohne festen Wohnsitz. Die in Bielefeld ansässige Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe erwartet bis zum Jahr 2016 eine Zunahme auf 380000 Personen gegenüber 284000 im Jahr 2012. Als wohnungslos gelten auch Menschen, die in kommunalen Notunterkünften oder vorübergehend bei Freunden bzw. auf Campingplätzen unterkommen. Jeder zehnte Wohnungslose sei minderjährig. Das teilte der Hilfsverband am Donnerstag in Berlin mit. Gründe seien zu hohe Mietpreise, Verarmung der unteren Einkommensgruppen sowie Fehlentscheidungen bei Hartz-IV-Fällen. Die Zahl der Obdachlosen, also derer, die ohne jede Unterkunft auf der Straße lebten, sei zwischen 2010 und 2012 um zehn Prozent auf rund 24000 gestiegen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2013, Seite 1, Inland

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