-
02.08.2013
- → Inland
Flüchtlingscamp als Chance
Berlin. Monika Herrmann (Grüne), die neue Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin, betrachtet das Flüchtlingscamp am Oranienplatz als politisches Mahnmal. »Die Flüchtlinge wollen darauf hinweisen, was im Asyl- und Zuwanderrecht in Deutschland nicht in Ordnung ist. Und das Recht hat jeder«, sagte sie in einem Interview mit der taz (Donnerstagausgabe). Im Grunde sei das Camp eine Dauerdemonstration. »Ich teile diesen Kampf sehr. Das Camp ist eine Chance, daß wir uns viel stärker mit dem Thema auseinandersetzen«, sagte Herrmann. »Sobald das Camp weg ist, wird kein Mensch mehr darüber reden.«
(dpa/bb/jW)
(dpa/bb/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland