-
18.07.2013
- → Inland
Prozeßauftakt gegen Ex-NATO-Mitarbeiter
Koblenz. Ein ehemaliger ziviler Angestellter der NATO steht seit Mittwoch in Koblenz vor Gericht. Dem 61jährigen wird vorgeworfen, im März 2012 auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein geheime Daten des Militärbündnisses ausgespäht zu haben. Er soll sich mehrere Dateien unter anderem mit Paßwörtern zu Manövern verschafft haben. »Wir gehen davon aus, daß er die Absicht hatte, sie weiterzugeben«, sagte Lienhard Weiß von der Bundesanwaltschaft zum Prozeßauftakt vor dem Oberlandesgericht Koblenz. Nach seinen Angaben drohen dem Angeklagten wegen landesverräterischer Ausspähung bis zu zehn Jahre Haft.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland