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Ministerium prüft IQ-Cells-Förderung
Magdeburg. Nach Berichten über mögliche Interessensverquickungen bei der Förderung des Solarherstellers Q-Cells prüft Sachsen-Anhalt Vorwürfe gegen Dinnies Johannes von der Osten, den Geschäftsführer der landeseigenen Beteiligungsgesellschaft IBG. Er soll laut Handelsblatt 1999 über einen Mittelsmann Aktien an dem Unternehmen in Bitterfeld-Wolfen gezeichnet haben. Dieses wurde von der IBG mit 4,1 Millionen Euro gefördert. Wie ein Sprecher des Landesfinanzministeriums am Dienstag sagte, hat Wirtschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) als IBG-Aufsichtsratschef veranlaßt, daß ein unabhängiger Rechtsanwalt die Vorwürfe und die Verträge zwischen von der Osten und der IBG prüft. Q-Cells hatte im April 2012 Insolvenz angemeldet und war im August vom koreanischen Konzern Hanwha übernommen worden. (dpa/jW)
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