Zum Inhalt der Seite

Tödliches Gefecht in Mexiko

Mexiko-Stadt. Bei Kämpfen zwischen der mexikanischen Armee und mutmaßlichen Kriminellen sind nach Angaben der örtlichen Justizbehörden im Norden des Landes 13 Bandenmitglieder getötet worden. Soldaten wurden nicht verletzt. Ein Überlebender der Kämpfe habe gestanden, dem Golf-Drogenkartell anzugehören. Bewaffnete Verbrecher seien am Donnerstag durch die Kleinstadt Sombrerete im Bundesstaat Zacatecas gefahren und auf die Militäreinheiten gestoßen. In der Region sei es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Raubüberfällen, Entführungen und Schutzgelderpressungen gekommen, sagte Staatsanwalt Arturo Nahle dem Fernsehsender Milenio. Seit Entsendung der Armee im Jahr 2006 durch die Regierung von Präsident Felipe Caldéron kamen bis 2012 mehr als 70000 Menschen im mexikanischen Drogenkrieg ums Leben. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!